Wie wasche ich meine Hände korrekt?

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Egal ob Erkältungsviren oder Bakterien, eine Vielzahl der Keime werden über direkten Kontakt mit verschmutzen Oberflächen oder durch Kontakt mit Menschen durch Schmierinfektionen oder durch Tröpfcheninfektion, beispielsweise beim Niesen übertragen. Um das Übertragungsrisiko durch direkten Kontakt zu Mitmenschen zu minimieren hilft es zu wissen wie man sich effektiv die Hände reinigt. Hierbei sollte nicht nur der sichtbare Schmutz entfernt werden.

Schritte für die optimale Reinigung der Hände:

  1. Hände unter fließendem Wasser zunächst abspülen
  2. Gründliches Einseifen aller Handflächen und Kanten
  3. 20-30 Sekunden lang die Seife gleichmäßig verreiben
  4. Hände erneut abspülen und von der Seife befreien
  5. Trocknen der Hände mit einem Einmaltuch

Die Wassertemperatur ist hierbei nicht von entscheidender Bedeutung um das Waschergebnis zu optimieren. Hilfreich ist jedoch die Verwendung einer Flüssigseife sowie ein Einmaltuch zur Trocknung. Des Weiteren reduzieren Sie die Neukontamination nach der Händewäsche in dem Sie die Türklinken mit einem sauberen Einmaltuch öffnen.

Wann sollte ich meine Hände waschen?

Zur erfolgreichen Reinigung der Hände und dem Entfernen von unsichtbarem Schmutz ist ein regelmäßiges Waschen der Hände wichtig.

  • Nach dem nach Hause kommen
  • Nach dem Toilettengang
  • Nach dem Naseputzen und Niesen
  • Nachdem Kontakt zu Abfällen
  • Nach dem Kontakt mit Tieren
  • Vor und nach dem Kontakt mit Kranken
  • Vor und nach dem Zubereiten von rohen Lebensmitteln
  • Vor dem Essen
  • Vor und nach dem Kontakt mit offenen Wunden

Soll ich Desinfektionsmittel benutzen?

Im normalen Alltag ist die Verwendung eines Desinfektionsmittels im allgemeinen nicht nötig um eine adäquate Reinigung der Hände zu erzielen. Bei Kontakt zu erkrankten Personen im Haushalt oder nach einem Pflegeheim-/Krankenhausbesuch kann jedoch das Übertragungsrisiko durch Anwendung von Desinfektionsmittel nach dem Händewaschen helfen. Dies gilt für eine Vielzahl an Keinem und nicht nur Erreger von Erkältung oder Magen-Darm-Infekten.

Schädigt häufiges Händewaschen die Haut?

Häufiges Händewaschen vor allem bei hohen Wassertemperaturen und mit nicht pH-neutralen Seifen kann auf Dauer zu einer Schädigung des Schutzfilms und der Barrierefunktion der Haut führen. Daher ist es angeraten die Hände gründlich und mit der entsprechenden Seife zu reinigen. Sollten die Hände dennoch trocken und brüchig sein, hilft eine rückfettende und feuchtigkeitsspendende Hautcreme zur Wiederherstellung der physiologischen Hautflora.

Quellen:

https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

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Hinweis: Dieser journalistische Beitrag ohne jegliche Haftung enthält keine Heilversprechen, Werbung oder ärztliche Beratung.

ACHTUNG: Suchtgefahr!

Falls Du süchtig bist oder wirst, findest Du Hilfe z. B. hier.

 

10 % bis 30 % (Fußnoten 1 & 2) der Cannabis-Konsumenten werden süchtig, d. h. sie können nicht aufhören, Cannabis zu konsumieren, obwohl es gesundheitliche und soziale Probleme verursacht.
Die Suchtgefahr ist bei Personen größer, die Cannabis häufiger und bereits als Jugendliche konsumieren.(3)
Süchtige haben auch ein höheres Risiko für andere negative Folgen, wie z. B. Probleme mit der Aufmerksamkeit, dem Gedächtnis und dem Lernen.

Folgende Anzeichen deuten auf eine Cannabis-Sucht hin (4):

- Verlangen nach Cannabis oder Entzugserscheinungen ohne Cannabis.
- Erfolgloser Versuch, mit dem Cannabiskonsum aufzuhören.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es körperliche oder psychische Probleme verursacht.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es Vernachlässigung oder sonstige Probleme mit Familie, Freunden oder Kollegen verursacht.
- Cannabiskonsum in riskanten Situationen, z. B. beim Autofahren.
- Mehr Cannabiskonsum als beabsichtigt oder viel Zeit mit Cannabis zu verbringen.
- Das Bedürfnis, mehr Cannabis zu konsumieren, um den gleichen Rausch zu erleben.

 

(1) Lopez-Quintero C, de los Cobos JP, Hasin DS, et al. Probability and predictors of transition from first use to dependence on nicotine, alcohol, cannabis, and cocaine: Results of the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (NESARC). Drug and Alcohol Dependence. 2011;115(1-2):120-130.
(2) Hasin DS, Saha TD, Kerridge BT, et al. Prevalence of marijuana use disorders in the United States between 2001-2002 and 2012-2013. JAMA Psychiatry. 2015;72(12):1235-1242.
(3) Winters KC, Lee C-YS. Likelihood of developing an alcohol and cannabis use disorder during youth: association with recent use and age. Drug and Alcohol Dependence. 2008;92(1-3):239-247.
(4) American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (5th ed). Washington, DC; 2013.